Wer steckt hinter MINT Salzburg?
MINT Salzburg ist ein Netzwerk aus rund 40 Partner:innen aus dem ganzen Bundesland – Schulen, Initiativen, Gemeinden, außerschulische Lernorte, Forschungseinrichtungen und viele mehr. Die Koordinationsstelle bei Innovation Salzburg hält die Fäden zusammen. Heute stellen wir dir die Personen vor, die das Netzwerk begleiten, vernetzen und weiterentwickeln: Carmen Wageneder-Schmid und Laura Maria Wallner.
Carmen Wageneder-Schmid
Carmen ist seit 2023 Teil des MINT-Netzwerks und leitet seit 2024 die Koordinationsstelle. Ihr Weg führte sie von der Elementarpädagogik über das Biologiestudium in die Wissenschaftskommunikation – mit einer Leidenschaft für Forschung, Kreativität und Gleichberechtigung.
Was sie an Technik, Natur und Tüfteln begeistert?
„Dieser Moment, wenn man eine Frage hat, etwas ausprobiert – und entweder das Erwartete passiert oder etwas völlig Neues. Es geht ums Beobachten, Staunen und immer weiter Fragen stellen.“
Warum sie sich für Kinder, Jugendliche und Pädagog:innen in diesem Bereich engagiert:
„MINT ist für mich wie eine Werkzeugkiste fürs Leben. Diese Kompetenzen helfen, Entscheidungen zu treffen, Dinge zu verstehen und selbstbestimmt zu handeln – und das in allen Lebenslagen. Und obendrein macht es einfach Spaß.“
Was bedeutet MINT Salzburg für sie persönlich?
„Für mich ist es das mintfarbene Herzstück. Das Netzwerk lebt von engagierten Menschen, die mit Begeisterung Angebote für junge Menschen schaffen: wertschätzend, auf Augenhöhe und gemeinsam.“
Ihr liebster Fun Fact:
Die sogenannte Kettenfontäne ist ein physikalischer Effekt, der verblüfft: Legst du eine lange Perlenkette ordentlich in ein Glas oder einen Behälter und ziehst sie dann zügig heraus, springt sie zuerst nach oben – und fällt erst danach nach unten. Der Grund dafür: Die Kette zieht sich selbst aus dem Behälter. Dabei entsteht eine Kraft, die sie am Rand nach oben drückt – bevor die Schwerkraft sie nach unten zieht.
Entdeckt vom britischen Wissenschaftsjournalisten Steve Mould, später wissenschaftlich erklärt – und mittlerweile auch mit einer 60-Meter-Kette privat getestet (Einrollen dauert übrigens länger als gedacht).
Du willst mehr darüber erfahren? In diesem Video lernst du, was hinter der Kettenfontäne steckt.
Laura Maria Wallner
Laura ist seit April 2025 Teil des Teams und unterstützt das Netzwerk im Hintergrund – bei Veranstaltungen, in der Kommunikation von Angeboten und in der Zusammenarbeit mit den vielen MINT-Akteur:innen im Bundesland.
Was sie an MINT begeistert:
„Ich habe immer schon gern Fragen gestellt, das ist für mich der erste Schritt zum Forschen. Mich fasziniert, welche kreativen Lösungen entstehen, wenn wir neugierig bleiben.“
Warum ihr der Bereich Bildung und Chancengerechtigkeit wichtig ist:
„Kompetenzen in MINT helfen dabei, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Deshalb ist es wichtig, dass alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, sich in diesem Bereich auszuprobieren – begleitet von Menschen, die ihnen das ermöglichen.“
Was sie am Netzwerk MINT Salzburg schätzt:
„Es ist eine Gemeinschaft, in der vielen Menschen die MINT-Bildung wirklich am Herzen liegt. Ich lerne dabei ständig Neues, zum Beispiel über Formate, Zugänge und Inhalte.“
Und ihr liebster Fun Fact?
Erinnerungen sind formbar. Unser Gehirn speichert Erinnerungen nicht wie einen Film, der immer gleich abläuft. Jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung abrufen, wird sie neu verarbeitet. Dabei entstehen manchmal Erinnerungen, die nie stattgefunden haben. Diese „falschen Erinnerungen“ entstehen häufig unbewusst – etwa durch Suggestion oder fehlerhafte Verknüpfungen.
Tipp: Schau dir in diesem Video an, wie Erinnerungen funktionieren!
Und wer steckt noch dahinter?
Auch das Kommunikationsteam von Innovation Salzburg bringt sich aktiv ein. Es sorgt dafür, dass Inhalte verständlich aufbereitet, Angebote sichtbar gemacht und Menschen miteinander verbunden werden – damit gute Ideen die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Die Kolleg:innen texten, posten, fotografieren, filmen, gestalten und begleiten vieles mehr – immer mit dem Ziel, MINT-Angebote zugänglich, klar und ansprechend zu präsentieren.