Fünf Projekte für Neugier, Technik und Zukunft
Mit dem MINT-Call 2025 unterstützt das Land Salzburg neue Projekte, die Kinder und Jugendliche fürs Tüfteln, Forschen und Entdecken begeistern. Insgesamt fünf Initiativen wurden Ende des Jahres ausgewählt und erhalten jeweils 20.000 Euro Förderung.
Lernen, das neugierig macht
Alle geförderten Projekte zeigen auf ihre eigene Weise, wie Lernen außerhalb klassischer Unterrichtsformate gelingen kann. Sie schaffen Zugänge zu Technik, Naturwissenschaften und digitalen Themen – oft genau dort, wo junge Menschen sonst nur wenige Berührungspunkte haben. Besonders im Fokus stehen dabei Kinder und Jugendliche, die bisher wenig Zugang zu solchen Angeboten hatten.
Die geförderten Projekte im Überblick
IT4you – digital und regional – einfach für alle
- Organisation: Einstieg ins Berufsleben GmbH (Pinzgau)
- Jugendliche lernen IT-Berufe kennen – durch Workshops und Firmenbesuche. Im Mittelpunkt stehen Mädchen und junge Menschen, die Technik neu für sich entdecken möchten.
Kids4EO – Mit Erdbeobachtung die Welt erleben und verstehen
- Organisation: Universität Salzburg, Z_GIS
- Kinder von acht bis zwölf Jahren arbeiten mit Satellitenbildern und lernen, globale Zusammenhänge zu verstehen – von Umweltfragen bis zum eigenen Alltag.
SPARK MINT MOVE – Vom Funken zur Bewegung
- Organisation: Innovation Salzburg Pioniergarage GmbH
- In der Pioniergarage arbeiten Jugendliche mit 3D-Druckern und Lasercuttern. Ein mobiler MINT-Koffer bringt das Angebot auch in Schulen im ländlichen Raum.
Code Inklusiv(e) – Coding & KI für alle Jugendliche
- Organisation: Hacker School Austria gGmbH
- Jugendliche lernen, wie Programmieren und Künstliche Intelligenz funktionieren – praxisnah, verständlich und mit viel Raum fürs Ausprobieren.
3:D:iversity – Energie gestaltet Zukunft
- Organisation: Kultkantine Golling
- Im Tennengau entsteht ein neuer Lernort rund um erneuerbare Energien. Kinder und Jugendliche bauen Windräder oder kleine Wasserkraftanlagen und erfahren, wie Energie entsteht.
Vielfalt, die überzeugt
Bei der Jurysitzung wurde deutlich, wie breit MINT gedacht werden kann: von Informatik über Geoinformatik bis zu Energie und Nachhaltigkeit. Besonders beeindruckend war der gemeinsame Anspruch, möglichst viele junge Menschen zu erreichen und Lernen verständlich, greifbar und alltagsnah zu gestalten.
Für uns zeigt der MINT-Call 2025 einmal mehr, wie viel Potenzial in regionalen Ideen steckt – und wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, in denen Neugier wachsen kann. Wir gratulieren allen ausgewählten Projekten und freuen uns darauf, ihre Entwicklung weiter zu begleiten.