Projekt des Monats im Februar: Experimentieren wie die Forscher*innen

Einmal im Monat stellen wir euch ein MINT-Projekt aus Salzburg etwas genauer vor. Für Februar wurde das Projekt „Experimentieren wie die Forscher*innen/NOSprimar“ der Pädagogischen Hochschule Salzburg ausgewählt.


04.02.2019


Das Programm „Experimentieren wie die Forscher*innen/NOSprimar“ ist ein Angebot der Pädagogischen Hochschule Salzburg.

Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule sind dabei eingeladen, mit ihren Klassen im Sachunterricht forschend zu lernen. Dabei sollen sie wie Forscherinnen und Forscher arbeiten, verschiedene Experimente durchführen und ihre Ergebnisse diskutieren. Die Lehrerinnen und Lehrer nehmen an einer Fortbildung teil, in der sie ein Projekt zu einer Forscherfrage kennenlernen und die Experimente ausprobieren. Danach unterrichten sie das Projekt in ihrer eigenen Klasse und forschen mit den Schülerinnen und Schülern. Die Fortbildung für die Lehrerinnen und Lehrer findet auch heuer wieder seit Jänner 2019 an der Pädagogischen Hochschule Salzburg statt, danach startet die Arbeit in den Projektklassen.


Seit wann gibt es „Experimentieren wie die Forscher*innen/NOSprimar“ in Salzburg?

Das Projekt gibt es heuer bereits zum zweiten Mal. Die erste Forscherfrage im letzten Schuljahr war „Warum geht der Brotteig auf?“. In diesem Schuljahr forschen die Schülerinnen und Schüler zur Frage „Was passiert mit einer Getränkedose, wenn ich sie aus dem Kühlschrank nehme und stehen lasse?“.
Mit dabei sind heuer die Volksschulen VS Golling, Bürmoos, Siezenheim, Ebenau, Grödig, St. Johann am Dom, Reitdorf, Neue Heimat Bischofshofen, Bischofshofen Markt, Flachau, Pöham, Hüttau, Großarl, Schwarzach, Puch, Hüttschlag, Dorfgastein.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Pädagogische Hochschule Salzburg mit Unterstützung der Forschungsförderung des Landes Salzburg. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und wir wollen damit z. B. herausfinden, welche Vorstellungen Schülerinnen und Schüler der Volksschule und ihre Lehrpersonen von Wissenschaft haben und wie Kinder in der Volksschule experimentieren.

Konkret stehen folgende Personen dahinter:

Christina Egger (Projektleiterin) ist Professorin für naturwissenschaftlichen Sachunterricht an der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Sie war  früher Volksschullehrerin und arbeitet seit mehr als 4 Jahren in der Aus- und Weiterbildung von Volksschullehrerinnen und –lehrern. Dieses Projekt ist Teil ihrer Habilitation im Sachunterricht. Sie ist für alle Schritte im Projekt und die wissenschaftliche Begleitung verantwortlich.

Julia Dorfer ist Lehrerin für Biologie und Chemie und arbeitet im Projekt als Fachexpertin mit. Sie bereitet gemeinsam mit Christina Egger die Fortbildungen für die Lehrerinnen und Lehrer und die Materialboxen für die Experimente vor.

 

Unser Motto ist ja „Mach die Welt besser mit MINT“. Wie macht „NOSprimar“ die Welt besser bzw. wie hilft das Angebot dabei, mitzugestalten?

Unsere Projektklassen erhalten bei uns Einblicke in die Welt der Forscherinnen und Forscher. Sie stellen Hypothesen auf, untersuchen ihre Vermutungen, führen spannende Experiment durch und diskutieren die Ergebnisse in der Klasse. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten alle Materialien für die Experimente in der Fortbildung. Die Experimentierboxen bleiben auch nach dem Projekt an den Schulen, sodass viele weitere Klassen die Welt der Forscherinnen und Forscher kennenlernen dürfen … und so die Welt mit MINT besser gestalten.

Wer sollte unbedingt bei euch teilnehmen/einmal bei euch vorbeischauen?

Alle Lehrerinnen und Lehrer der Volksschule, die eine dritte oder vierte Klasse unterrichten und mit ihren Schülerinnen und Schülern im Sachunterricht forschen möchten.

 

Wie nimmt man am besten mit euch Kontakt auf?

Man kann mit uns am besten per Mail an christina.egger@phsalzburg.at Kontakt aufnehmen.

 

Vielen Dank an Christina Egger & Julia Dorfer für die Beantwortung der Fragen!

 

 

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