MINT-Projekt des Monats im Jänner: Wie funktioniert die Welt? MINT in meiner Bibliothek

Einmal im Monat stellen wir euch ein MINT-Projekt aus Salzburg etwas genauer vor. Für Jänner 2020 wurde das Projekt „Wie funktioniert die Welt? MINT in meiner Bibliothek“ ausgewählt.


14.01.2020


Bibliotheken sind Orte, die für alle Bevölkerungsgruppen offen sind. Im Gegensatz zur Schule geht es hierbei nicht um Vermittlung von Lehrstoff. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Erleben, die Lust am konkreten Tun und die Begeisterung, wenn man einem Phänomen auf die Spur kommt.

Zu jeder MINT-Veranstaltung werden von den Bibliotheken auch passende Bücher bereitgestellt. Das bringt eine Aufwertung der Sachbücher mit sich, aber auch mit Bilderbüchern (Die kleine Raupe Nimmersatt, Gerda Gelse, Edison…) lassen sich solche Stunden gestalten.

1. Seit wann gibt es das Projekt „Wie funktioniert die Welt? MINT in meiner Bibliothek“? Wie ist die Idee dazu entstanden?

Die maßgeblichen Impulse kamen von der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung Lesen: In Kooperation mit der Stadt:Bibliothek Salzburg und dem Österreichischen Bibliothekswerk luden die beiden Einrichtungen im Herbst 2017 zu einem österreichweiten MultiplikatorInnen-Treffen, in dem Christine Kranz (Stiftung Lesen) faszinierend und überzeugend aktivierende Zugänge in die Welt von MINT und Sachbüchern eröffnete.

 

2. Wer steht hinter dem Projekt?

Die Veranstaltung zeigte Wirkung und bereits wenige Monate später wurde auf Anregung des Bibliothekarsverbands Salzburg und mit Unterstützung des Landes Salzburg und des Österreichischen Bibliothekswerks ein Projekt aus der Taufe gehoben, das landesweit Pilotbibliotheken zur Entwicklung und Umsetzung von MINT-Aktivitäten aufforderte.

Verteilt über das ganze Bundesland machten sich schließlich elf Bibliotheken unterschiedlichster Größe daran, bis zum Herbst 2018 mit Kindern Entdeckungsreisen in unterschiedlichste MINT-Bereiche zu unternehmen: Ob Statik oder Mathematik, Eier oder Steine, Programmieren kleiner Roboter oder Versuche mit Luft und Wasser – jede Bibliothek suchte sich ihre eigenen Themen und erarbeitete die jeweils passenden Konzepte.

Mittlerweile wurde die Bewegung von zahlreichen Bibliotheken in ganz Österreich und auch Südtirol aufgegriffen. Eine Reihe von Einladungen zu Vorträgen im Rahmen von

Konferenzen und Symposien in ganz Österreich und Südtirol zeigen das Interesse an dieser konkreten Basisarbeit und den aus den Versuchen gewonnenen Erkenntnissen.

 

 

3.Unser Motto ist „Mach die Welt besser mit MINT“. Wie hilft „MINT in meiner Bibliothek“ mitzugestalten?

Kinder sind von Natur aus neugierig und daran interessiert, die Welt, die sie umgibt zu erforschen. MINT ist von Anfang an ein Teil des Alltags unserer Kinder. Wenn sie in ihren MINT-Kompetenzen gefördert und in ihrem Tun bestärkt werden, entwickeln sie ein positiveres Selbstkonzept in Bezug auf Naturwissenschaft und Technik.

 

 

4. Wer sollte unbedingt daran teilnehmen?

Zielgruppe der meisten Bibliotheken sind Kinder zwischen 4-10 Jahren. Bereits in diesem Alter sind deutlich mehr Mädchen als Buben in den Bibliotheken anzutreffen, weshalb sie auch einfacher für diese Aktionen zu erreichen sind. Andererseits locken MINT-Veranstaltungen verstärkt Buben an, oft in Begleitung von Vätern oder Großvätern, die dadurch Gelegenheit haben, die Bibliothek besser kennenzulernen.

 

5. Wie nimmt man am besten mit Euch Kontakt auf, wenn man sich für „MINT in meiner Bibliothek“ interessiert?

Herlinde Lugstein (Land Salzburg)   herlinde.lugstein@salzburg.gv.at

Monika Aistleitner (Bibliothekarsverband Salzburg)  m.aistleitner@gmx.at

Reinhard Ehgartner (Österreichisches Bibliothekswerk)   reinhard.ehgartner@biblio.at

Oder Sie fragen einfach in Ihrer Bibliothek vor Ort nach!

 

 

Vielen Dank an das Team von “ MINT in meiner Bibliothek“ für die Beantwortung unserer Fragen!

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